Jugendclub Landshut: Die Farm der Tiere

Schauspiel nach dem Roman von George Orwell

Beschreibung
Fotos

Für die Bühne bearbeitet von Peter Hall
Deutsch von Andreas Pegler

 

Die Tiere auf der Farm wollen nicht länger unter dem Joch des Bauern stehen. Sie planen eine Revolution und schaffen es tatsächlich, den Bauern zu vertreiben. Aus der „Herren-Farm“ wird nun „Die Farm der Tiere“, auf der nun alle die gleichen Rechte haben sollen. Doch unter ihnen bildet sich eine Clique von Schweinen, die für sich beanspruchen, das „Gehirn“ der Farm zu sein. Sie reißen die Herrschaft an sich und der Eber Napoleon wird als Führer ausgerufen. Angst und Schrecken breiten sich auf der Farm aus. Das große Projekt von Freiheit und Gleichberechtigung weicht Schritt für Schritt einem totalitärem System, das sich in nichts mehr unterscheidet von dem, wie es vor der Revolution war. Und selbst die sieben Gebote der Revolution, die sich die Tiere selbst gegeben haben, wandeln sich: "Alle sind gleich" wird erweitert um: "Aber manche sind gleicher".

George Orwell wurde als Eric Blair 1903 im indischen Motihari geboren. Sein Vater war als Beamter der britischen Regierung für den Opiumanbau dort zuständig. Nach der Schule zog Orwell in den Kolonialdienst - als Polizeioffizier nach Burma (heute Myanmar). Seine kritische Haltung gegenüber der britischen Kolonialherrschaft sowie gesundheitliche Probleme veranlassten ihn, 1927 nach Europa zurückzukehren. Die folgenden Jahre verbrachte er in England und Frankreich, wo er sich mit Gelegenheitsjobs durchschlug. Im spanischen Bürgerkrieg kämpfte Orwell nicht nur an der eigentlichen Front, sondern auch gegen die Stalin-Anhänger innerhalb des republikanischen Lagers. Schwer verletzt kehrte er nach England zurück. Er starb 1950 in London.

1945 erschien der Roman Animal Farm (Farm der Tiere). Das System, an dem sich Orwell hier abarbeitet, ist der Stalinismus, doch passt die Fiktionalisierung letztlich auf jedes System, das den Einzelnen seiner Individualität beraubt und ihn in eine gesellschaftliche Struktur der Unterdrückung hineinpresst.

 

VORSTELLUNGSDAUER 1 Stunde 50 Minuten, eine Pause

 

Besetzung:

Mr. Jones – Dominik Stöckl
Mr. Whymper – Franziska Balk
Mr. Pilkington – Laura Steinberger
Major, der alte Zuchteber – Daniela Neumeier
Schneeball – Korbinian Greindl
Napoleon – Barbara Simon
Quieker – Pia Haltenberger
Minimus, ein junges Schwein – Julian Rimat
Ein weiteres Schwein – Magdalena Konwitschny
Boxer, ein Ackergaul – Milena Uzur
Kleeblatt, eine Mutterstute – Chiara Dittbern
Mollie, eine Stute – Mia-Lisa Lösch
Benjamin, ein alter Esel – Sophia Wittkowsky
Mathilda, eine Ziege – Melissa Binakaj
Moses, ein Adler – Franziska Balk
Eine Kuh – Matilda Hollrotter
Ein Huhn – Antonia Ende
Ein Schaf – Marie Schmid
Eine Taube – Paula Gebhard

 

SCHULVORSTELLUNG

Landshut 29.6.17, 10.00 Uhr

Buchung über die Theaterkasse!

Bühnen- und Kostümbild
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  • Lösch, Ensemble (Foto: Peter Litvai)
  • Ensemble (Foto: Peter Litvai)
  • Simon (Mitte), Ensemble (Foto: Peter Litvai)
  • Haltenberger, Wittkowsky (beide vorn), Ensemble (Foto: Peter Litvai)
  • Ensemble (Foto: Peter Litvai)
  • Uzur, Schmid, Dittbern, Wittkowsky, Binakaj, Hollrotter (Foto: Peter Litvai)
  • Binakaj, Uzur, Schmid, Hollrotter, Wittkowsky, Dittbern, Haltenberger (Foto: Peter Litvai)
  • Simon, Steinberger, Stöckl (Foto: Peter Litvai)