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Salome

Oper von Richard Strauss

Musikalische Leitung: Basil H. E. Coleman
Regie & Ausstattung: Ultz

Besetzung

Herodes: Oscar Imhoff
Herodias: Karla Bytnarová
Salome: Valérie Suty
Jochanaan: Kyung Chun Kim
Narraboth: Reto Raphael Rosin
Page: Anna Janiszewski
1. Jude: Thomas Helm
2. Jude: Chong Sun
3. Jude: Mario Eckmüller
4. Jude: Chool Seomun
5. Jude: Wolfgang Forster
1. Nazarener: Evert Sooster
2. Nazarener: Mikolaj Walerych
1. Soldat: Evert Sooster
2. Soldat: Peter Tilch
Ein Chappadozier: Wolfgang Forster
Butoh-Tänzerin: Natascha Wöss

Premiere in Passau: 17.05.2008                   
Premiere in Landshut: 30.05.2008
Premiere in Straubing: 27.05.2008

Das Stück

Vertonung des gleichnamigen Dramas von Oscar Wilde. Salome, Stieftochter des Tetrarchen Herodes, ist fasziniert vom Propheten Johannes, der sich ihr jedoch verweigert. Herodes hingegen, der Johannes gefangen hält, begehrt Salome. Seinen lüsternen Angeboten widersetzt sie sich zunächst, lenkt aber ein, als Herodes schwört, ihr jeden Wunsch zu erfüllen. So tanzt Salome schließlich für ihn und fordert als Gegenleistung den Kopf des Johannes. Als man ihr den Kopf überreicht, küsst sie die erkalteten Lippen des Johannes. Angewidert und ängstlich, weil er einen heiligen Mann ermorden ließ, befiehlt Herodes, Salome augenblicklich zu töten. In Salome übertrug Strauss das Prinzip seiner symphonischen Dichtungen auf die Bühne und schuf ein durchkomponiertes Musikdrama mit sinnlichen und hochexpressiven Orchesterklängen.

Der Komponist

1905 an der Dresdner Hofoper uraufgeführt, ist Salome das Werk, das seinen Komponisten Richard Strauss schlagartig zu einem führenden Musikdramatiker avancieren ließ. Orientiert am Wagnerischen Gestaltungsprinzip der Leitmotivik, hat das Werk doch einen prägnanten eigenen Stil. Mit Salome wendet sich das kompositorische Schaffen Strauss’ zudem der Oper zu. Es folgen u.a. Elektra und Der Rosenkavalier, welcher Strauss zu internationalem Ruhm verhilft, und Die Frau ohne Schatten - sämtlich auf Texte von Hugo von Hofmannsthal beruhend. Bekannt ist Richard Strauss (1864-1949) auch durch seine Orchesterlieder geworden.

Der Regisseur

Ultz schuf Ausstattungen und inszenierte in Stockholm, für die Royal Shakespeare Company, für das Stratford Festival in Kanada, und die English National Opera. Zu seinen Arbeiten zählen Produktionen von Jesus Christ Superstar am Aarhus Theatre in Dänemark, von Don Giovanni und Così fan tutte in Tokio und L’Elisir d’amore in Innsbruck. An der Bayerischen Staatsoper München war er Teil des Regieteams von Xerxes, La clemenza di Tito, The Rake’s Progress und Die Entführung aus dem Serail. Am Landestheater Niederbayern inszenierte er bereits Die Fledermaus und Die Zauberflöte.

Für Ungeduldige

Fatale Kindfrau und Tänzerin stellt kopflose Gagenforderungen.

Pressestimmen

Udo Pacolt, Der Neue Merker online (Wien), 17.05.08:
Stadttheater Passau feierte Publikumserfolg

Katrina Burkert, Passauer Neue Presse, 19.05.08:
Betörend, betäubend, intensiv

Fritz Greiler, Passauer Woche, 21.05.08:
Eine schaurig-schöne Salome

Hermann Metzger, Landshuter Zeitung, 2.06.08:
Liebe, die zur Raserei wird

Fotos:
Peter Litvai